einsamkeit

Die Gefühle während des ersten Lockdowns im März waren sehr intensiv für mich.
Eine bisher unvorstellbare Situation entstand von einem Tag auf den Anderen… quasi über Nacht… wenig Wochen nach einer Trennung…
Man sitzt also zuhause, weiß, dass da draußen ein Virus umgeht, das Intensivbetten füllt, was zum Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns führen kann …
Ein Virus, das sehr viel ansteckender ist als eine Grippe… Ein Virus, das ansteckend ist, auch ohne, dass der Überträger Symptome aufweist…


Ich suchte mir in meiner Wohnung Motive, mit denen ich mich zur Ablenkung befassen kann…
Die Pflanze auf meinem Fensterbrett fiel mir ins Auge, weil sie sich durch eine kleine Öffnung ihren Weg nach draußen bahnt … um dann am großen, geschlossenen Fenster zu scheitern… eingesperrt… zu einem Leben hinter verschlossenen Fenstern und Türen gezwungen…

Wie sich auch die Blätter sehnsüchtig in Richtung Sonne strecken, fühlte auch ich den Drang, nach draußen zu wollen… 

Die Sehnsucht nach der Freiheit…

Zurück
Zurück

corona photo-challenge

Weiter
Weiter

lockdown