bergsteigen

Corona zwang mich, in Österreich Urlaub zu machen, also setzte ich mich in den Zug und machte mich auf den Weg nach Innsbruck, wo mich meine Familie traf.

Und dann ging es auf ins Tuxer-Tal.
Auf uns warten drei Tage voll stimmungsvollen Herbstwetters…

Nass, kalt, windig – wo ist der Emoji mit den Herzen-Augen, wenn man ihn braucht!?

Tag 1:
“Im Wald wird es sicher trockener sein als am Berg” – so die Hoffnung, als wir uns auf den Weg machten zu unserer ersten Tour, durch den Wald zur nächsten Hütte…
Gut … war nicht so!
Nicht, dass ich es nicht lieben würde, wie der Wald riecht, wenn es regnet, wie Regentropfen auf Blättern landen und zerspringen, wie Wasser von Pflanzen heruntertropft und die Blüte erleichtert nach oben hüpft…

Aber es gibt defintiv auch Angenehmeres als eine nasse Unterhose beim Wandern!

Das Gute ist:
Bei starkem Dauerregen hat man sich einen hausgebrannten Zirbenschnaps oder ein schönes Bier doch verdient, oder…?

Tag 2:
Als noch Sonne da war, galt es: eincremen… dann kamen die Wolken, heiß blieb es dennoch. So heiß, dass man hin und wieder den Rucksack absetzen musste um zu trocknen!

Mein Lieblingsmotiv auf dieser Tour ist der Fluss, der herrlich erfrischend ist, wenn man die erste, entspanntere Hälfte des Aufstiegs geschafft hat und den steileren, härteren Teil noch vor sich hat…

Das Härteste sind dann aber die letzten zehn Minuten…
Das Ziel wirkt so nahe, aber man ist schon über 2000m und hat schon zwei Stunden Aufstieg hinter sich!

Derselbe Fluss, nur an unterschiedlichen Stellen.
So idyllisch es wirkt und so schön das Geräusch von tosendem Wasser in den Bergen auch ist – das Wasser stammt von einem Gletscher, einem Gletscher, der sich, als ich vor etwa zehn Jahren das erste Mal dort war, noch über die Kante der Felsen (rechtes Bild) ins Tal herunterstreckte!
Mittlerweile ist es fast nur noch ein Eisfeld, was man relativ bequem überqueren kann…
Auf dem Bild mit der Hütte sieht man es sehr deutlich…
Ich denke, es ist Zeit zu beginnen, auf die Umwelt zu achten!!!

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