breath

… atmen, schon was Schönes … dieser Tage … oder?

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Wien, das Leben in der Stadt, die Menschen um mich herum, den Trubel … 
Zur Zeit ist es allerdings anders:
Kommen einem Menschen entgegen, hält man die Luft an, wechselt die Straßenseite … 

Freies, tiefes Atmen ist etwas geworden, was ich durchaus zu schätzen gelernt habe! Die dunkle Jahreszeit verstärkt das Gefühl der Bedrückung zusätzlich … 

Daher war er so erfrischend, der Tag, an dem die Sonne endlich wieder schien!

… die Sonne im Gesicht, den Schnee unter den Füßen, die kalte, frische, saubere Luft in der Lunge – das Gefühl, wie die Luft durch die Nase ihren Weg in den Körper findet!

Die Fahrt mit dem Bus dauerte etwa fünfundzwanzig Minuten. Es war ein Wechselspiel aus “Trägt jeder um mich herum eine Maske, hält jeder Abstand?!” und “Schau: die tiefstehende Sonne in den Gassen Wiens!” … bei der Fahrt hinauf an den Rand des 16. Bezirks! 
Und dann hustete der Typ, der hinter mir stand, auch noch!

Umso besser fühlte sich das Durchatmen nach dem Aussteigen an!

Nachdem sich meine an die Begrenzungen in der Stadt gewöhnten Augen auf die spontane Weite, die Natur und die Berge eingelassen hatten, entdeckte ich meine Lieblingsdetails – die Blätter der Bäume und Sträucher, die vom warmen Licht der untergehenden Sonne durchschienen werden! Die Kombination aus der Kälte, dem Weiß des Schnees und der Wärme, die von der Sonne und den Farben der Natur ausgestrahlt wird, ist einfach … beruhigend?!

… so können wenige Momente in der Natur zu Urlaub werden …

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spring, is it you?

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